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Begrenzungsinitiative

Im Abstimmungskampf gegen die radikale Kündigungsinitiative geht es Schlag auf Schlag. Allein in der letzten Woche sind zwei neue Akteure in Bern vor die Medien getreten und haben ihre NEIN-Kampagnen lanciert.

Zum einen warnt das KMU-Komitee «Kündigungsinitiative – Arbeitsplätze vernichten NEIN» vor einer Annahme der Initiative. Mit Wegfall der Personenfreizügigkeit müssten dringend benötigte Fachkräfte wieder via Kontingentsysteme rekrutiert werden. Dies hätte jedoch hohe administrative und finanzielle Mehraufwände zur Folge. Davon wären KMU besonders betroffen. Hinzu kommt, dass die Initianten die stark gewachsene Bedeutung grenzüberschreitender Wertschöpfungsketten missachten. Schweizer KMU spielen in Europa eine zunehmend wichtige Rolle als Zulieferer.

Gewerbe warnt vor Arbeitsplatzverlust: Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sagt:

«Mit der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative müssen wir ab diesem Jahr eine zunehmende Fachkräfteknappheit verzeichnen. In der Schweiz werden sehr viele Fachkräfte ausgebildet. Trotzdem reicht es punktuell nicht, wie z.B. das Gesundheitswesen klar aufzeigt. Der Weg zurück in das Kontingenten-Management wäre ein fataler Rückschritt. Ist ein Kontingent mal aufgebraucht, kann ein Unternehmen ausländische Fachkräfte nicht mehr zeitgerecht anstellen, sondern muss im besten Fall ein Jahr warten. Die Kunden wollen aber mit der Ausführung ihrer Aufträge nicht warten, sondern wandern ab.»

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