Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Was für ein Abschluss der WorldSkills 2026 in Shanghai: Das SwissSkills National Team gewinnt 12 Medaillen, davon vier goldene, zwei silberne und sechs bronzene. Die Schweiz belegt damit Rang 3 in der Nationenwertung und ist gleichzeitig die erfolgreichste europäische Nation. Weitere 23 Nachwuchsprofis glänzen mit einer «Medal of Excellence».
Mit der Reform AHV2030 will der Bundesrat die finanzielle Lage der AHV langfristig stabilisieren. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt der vorliegende Vernehmlassungsentwurf weit hinter diesem Ziel zurück. In einer enttäuschenden Vorlage schreckt der Bundesrat davor zurück, strukturelle Massnahmen anzugehen.
Der Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) hat für die Volksabstimmung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente Stimmfreigabe beschlossen. Für die anstehende AHV-Reform 2030 ist für den SAV klar: Sie muss auf strukturellen Reformen basieren und ohne weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen auskommen.
Die durch das Bundesamt für Statistik veröffentlichten Daten zeigen, dass sich die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern auch 2024 weiter verringert haben. Dieser langfristige Trend deutet darauf hin, dass sich die Profile von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zunehmend angleichen.
Die Schweizer Sozialpartnerschaft setzt auf praxistaugliche Lösungen statt staatlicher Überregulierung. Ihre Stärke liegt in der Nähe zum Betrieb, im Dialog auf Augenhöhe und in tragfähigen Lösungen. Wie wirksam sie ist, zeigt sich exemplarisch bei den Verhandlungen zu den «Bilateralen III» im Rahmen der Lohnschutzmassnahmen.
Der Arbeitgebertag 2026 griff den Volksentscheid zur 10-Millionen-Schweiz und seine innen- und aussenpolitische Signalwirkung auf. Vor rund 200 Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zeigte sich Severin Moser erleichtert über den Entscheid. Gleichzeitig sprach er die Hausaufgaben an, die sich daraus für die Schweiz ergeben.
Ältere Mitarbeitende sind für die Unternehmen von hohem Wert. Gleichzeitig prägt das Referenzalter stark die betriebliche Praxis. Das geht aus einer Studie mit 500 Führungskräften und HR-Verantwortlichen hervor, die im Auftrag von focus50plus erstellt wurde. Dabei wird das Referenzalter 67 Jahre tendenziell positiv bewertet. Die Studie zeigt aber auch: Die Arbeitgeber müssen die Beschäftigungsfähigkeit der Älteren aktiver fördern.
Nach dem Ständerat hat der Nationalrat über den Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente beraten. Er stimmt einer dauerhaften Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zu, lehnt höhere Lohnbeiträge jedoch ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst, dass der Nationalrat die Erwerbsarbeit nicht zusätzlich über höhere Abgaben belasten will.
Der Ständerat hat zum Auftakt der Sommersession einem Kommissionspostulat zugestimmt, das den Bundesrat beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die berufliche Vorsorge punktuell modernisiert werden kann. Gleichzeitig hat der Ständerat Vorstösse abgelehnt, die einzelne Anliegen aus der gescheiterten BVG-Reform aufgreifen oder gar systemfremde Elemente ins BVG aufnehmen wollen.

