Die jüngsten Hochrechnungen des Nahtstellenbarometers 2025 belegen einen stabilen Lehrstellenmarkt im Sommer 2025. Die Hälfte der rund 93’000 Jugendlichen hat nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit eine berufliche Grundbildung begonnen. Der beobachtete Trend einer leichten Zunahme des Anteils an Jugendlichen, die sich für eine duale Berufsausbildung entscheiden, setzt sich somit fort.
Endlich, so heisst es, habe sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt: Die Zahl der offenen Stellen sinkt, Arbeitskräfte lassen sich wieder leichter rekrutieren. Tatsächlich liegen die BFS-Zahlen unter den Spitzen unmittelbar nach der Covid-Krise. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit – für manche ein Zeichen, der Fach- oder gar der Arbeitskräftemangel sei überwunden.
Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes liegt mit dem vorliegenden EU-Verhandlungspaket ein ausgewogener Kompromiss vor. Es bringt Rechtsklarheit und Planbarkeit für Unternehmen, sichere Perspektiven für Beschäftigte und eine arbeitsmarktorientierte Steuerung der Zuwanderung, die das Inlandpotenzial ergänzt, ohne es zu verdrängen.
Ein von Carla Hirschburger verfasster Artikel ist im KMU Magazin im September 2025 erschienen. Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber aufgrund des Alters kann sich als missbräuchlich erweisen. Es ist zu empfehlen, wenn man einem älteren Arbeitnehmer kündigen möchte, genau zu prüfen, wann eine Kündigung rechtens oder missbräuchlich ist.
Der Nationalrat hat in der Herbstsession die parlamentarische Initiative 16.484 angenommen und damit grundsätzlich den Weg für mehr Flexibilität im Homeoffice geebnet. Arbeitnehmende sollen ihre Arbeitszeit künftig freier gestalten können – ohne Mehrbelastung, dafür mit besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Die Arbeitgeber begrüssen diesen Entscheid, kritisieren aber die übermässigen Anpassungen im Obligationenrecht und erwarten Korrekturen durch den Ständerat.
Der Nationalrat beschliesst eine Deplafonierung der AHV-Ehepaarrenten bei gleichzeitigem Abbau der Ehepaar-Privilegien im Bereich der Hinterlassenenrenten. Der Vorschlag verdient Unterstützung, schreibt der Schweizerische Arbeitgeberverband. Er passt das System an die gesellschaftliche Realität an und hält die Balance, indem der Rentenausbau für Eheleute mit einem Abbau der aktuellen Privilegien kombiniert wird.
An den SwissSkills 2025 in Bern zeigen rund 1’100 junge Berufstalente in 150 Disziplinen ihr Können. Die besten Fachleute werden zum Schluss prämiert. Daneben können die Berufe von den Besucherinnen und Besuchern auch selbst erfahren und ausprobiert werden.
Der Nationalrat hat die Finanzierung der 13. AHV-Rente gegenüber dem Ständerat deutlich verbessert: keine höheren Lohnabgaben, keine Finanzierung der Ehegattenplafonds-Initiative auf Vorrat und eine Befristung bei der Mehrwertsteuererhöhung. Der Nationalrat verpasst aber die Chance, mit der strukturellen Massnahme einer AHV-Schuldenbremse die Finanzierung auf ein langfristig stabiles Fundament zu stellen, schreibt der Schweizerische Arbeitgeberverband.
Die Kommission für Soziales und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) übernimmt Verantwortung für die AHV und erteilt den unausgereiften Ausbauplänen des Ständerats eine klare Absage. Sie spricht sich gegen höhere Lohnbeiträge aus, die Arbeitnehmende und Unternehmen in wirtschaftlich angespannten Zeiten unnötig belasten würden.
Eine von Gewerkschaftsseite lancierte Petition fordert acht Wochen Ferien für Lernende. Aus Sicht der Arbeitgeber wird eine staatlich verordnete, substanzielle Erhöhung der Ferienwochen den vielfältigen Bedürfnissen der Lernenden nicht gerecht, sondern setzt vielmehr Betriebe unnötig unter Druck.

